Hinter einem Roboterarm versteckt sich eine universelle Maschine. Diese kann zudem ganz individuell programmiert werden.

Was ist ein Roboterarm?

Wie es der Name bereits verrät, kommt der Roboterarm überwiegend in der Industrie zum Einsatz. Dabei kann es sich sowohl um die Schwermetallindustrie als auch um die Automobilindustrie handeln. Der Roboterarm kommt beispielsweise bei komplizierten Bearbeitungsprozessen von Werkstücken oder aber auch beim Anheben und Stemmen von schweren Bauteilen zum Einsatz. Der Roboterarm gehört zum Bereich der Automatisierungstechnik. Aufgrund der zahlreichen Vorteile entscheiden sich immer mehr Betriebe und Unternehmen für den Einsatz eines Roboterarms. Ein Roboterarm dient nicht nur zur Arbeitserleichterung der menschlichen Mitarbeiter, sondern kann gleichzeitig auch die Produktivität des Betriebes deutlich steigern.

Viele verschiedene Roboter-Typen

Die Roboter werden in ganz unterschiedlichen Typen und Ausfertigungen produziert. In den meisten Fällen wird der Roboterarm als standardisiertes Grundgerät angeschafft und anschließend auf die entsprechenden Anforderungen und Bedürfnisse angepasst. Die vielen verschiedenen Roboter werden anhand ihrer verbauten Kinematik unterschieden. Dabei wird sowohl zwischen der seriellen Kinematik als auch zwischen der Parallel Kinematik unterschieden. Die serielle Kinematik zeichnet sich vor allem aufgrund ihres beeindruckenden Gelenksystems aus. Aus diesem Grund werden diese Roboter auch als Gelenkarmroboter bezeichnet. Dazu gehört zum Beispiel:

  • Der 5- und 6-Achs-Knickarmroboter
  • Der 7-Achs-Knickarmroboter
  • Der Dualarm Roboter
  • Der Palttierroboter
  • Der SCARA-Roboter

Selbstverständlich gibt es noch weitere Robotertypen, die über eine sogenannte serielle Kinematik verfügen. Wir haben für Sie lediglich die wichtigsten Robotertypen zusammengefasst. Der zweite Typ der Kinematik ist die Parallel Kinematik. Die Parallel Kinematik kommt sowohl bei dem bekannten DELTA—Roboter als auch bei dem Hexapod-Roboter zum Einsatz. Bei beiden Roboter Typen handelt es sich ebenfalls um Roboterarm. Ein weiterer besonderer Robotertyp ist der kollaborative Roboter. Das absolute Merkmal des kollaborativen Roboters ist die enge Zusammenarbeit mit dem menschlichen Mitarbeiter. Der kollaborative Roboter ist ein spezieller Typ des Roboterarms. Er verfügt jedoch über den Vorteil, dass er ganz ohne jegliche Schutzeinrichtungen zum Einsatz kommen kann.

Das Anwendungsgebiet der Roboter

Aufgrund der komplexen Bauweise können die Roboterarme fast überall eingesetzt werden. Der Einsatzbereich gestaltet sich genau so vielfältig wie die zahlreichen Roboterarm-Typen. Der Roboterarm kann beispielsweise als sogenannter Flügelroboter zum Einsatz kommen. Dabei übernimmt er Aufgaben wie beispielsweise das Kleben und Abdichten von Werkstücken oder Bauteilen. Zudem kann der Roboterarm als vorteilhafte Handhabungseinrichtung zum Einsatz kommen. In diesem Einsatzbereich liegt sein Fokus auf dem Bestücken von Maschinen, dem Montieren von Werkstücken, dem Palettieren und dem Stapeln. Dabei übernimmt der Roboterarm, Aufgaben, die aufgrund der aufkommenden Last von den menschlichen Mitarbeitern nicht übernommen werden können. In manchen Fällen wird der Roboterarm sogar als Lackierroboter oder Messroboter eingesetzt. Dabei übernimmt er beispielsweise Lackierarbeiten, die im Zusammenhang mit giftigen oder gesundheitsschädlichen Lacken stehen. Das Ausführen dieser Tätigkeiten würde für den menschlichen Mitarbeiter mit einem zu hohen gesundheitlichen Risiko verbunden sein. Der Roboterarm kann auch Schweißarbeiten übernehmen. Dabei handelt es sich um das Bahnschweißen, das Laserstrahlschweißen und das Bolzenschweißen. Es gibt noch viele weitere Bereiche und Einsatzgebiete, an denen der Roboterarm eingesetzt werden kann. Bei den aufgezählten Tätigkeiten handelt es sich lediglich um die wichtigsten.

Aufbau und Struktur – der Roboterarm

Sowohl der Aufbau als auch die Struktur des Roboterarms sind sehr komplex und umfangreich. Der Roboterarm setzt sich aus einer Vielzahl von Kleinigkeiten und Details zusammen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um die Steuerung, den Antrieb, die externe Sensorik, das Greifsystem, die interne Sensorik und die Kinematik. Jedes dieser Bauteile verfügt über seine ganz individuellen Eigenschaften. Der Roboterarm kann nur im perfekten Zusammenspiel aller Bauteile perfekt Funktionen. Kann eines dieser Teile seine Aufgabe sind vollständig übernehmen, ist der Roboterarm nicht Einsatz bereit. Aus diesem Grund ist es wichtig, einzelne Teile regelmäßig zu warten.

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